Vater-Sohn-Rüstzeit in Wechselburg 23.-28.7.2010

Aus dem Tagebuch des Rüstzeitleiters:

Freitag ,23.7.

Nach langer Trockenperiode gießt es wie aus Kannen. Eine kleine, aber feine Truppe aus sechs Vater-Sohn-Gespannen trifft im Kloster Wechselburg ein. „3 x K“ ist der Leitfaden der Rüstzeit: Kanu, Klettern und Kultur. Der Abend beginnt mit der Gestaltung von tollen Tischkarten. Eine „Flex“ zerreißt die Stille des Klosters, denn Porphyr-Brocken werden dafür bearbeitet. Danach Vorstellungsspiel, Abendandacht in der Basilika, Tischtennis, Klosterkneipe.

Samstag, 24.7.

Morgengebet in der Basilika, Bibelarbeit: „In der Ruhe liegt die Kraft“. Der Regen hat Gott sei Dank am Mittag aufgehört. Aber an Kanu fahren auf der Zwickauer Mulde ist nicht zu denken. Der Regen bescherte uns reißendes Hochwasser. Wir weichen aus auf einen See bei Borna. Nicht schlecht, so können wir uns an die Boote gewöhnen.
Am Abend nehmen wir an einer eindrücklichen Klosterführung teil.

Sonntag, 25.7.

Ein weiteres „K“ – das Klettern steht auf dem Plan. Ab in die Autos und hin zu einem Steinbruch der Leipziger Klettergilde. Benno, unser Vorsteiger, erwartet uns schon. Das Wetter ist optimal, darum wimmelt es nur so von weiteren Kletterern im Steinbruch „Holzberg“ bei Wurzen. Doch es gibt bei nahezu 100 Routen genügend Platz und Auswahl. Fünf Seile werden gelegt, um „Toprop“ zu klettern (gesichert am Seil, welches über den Umlenkhaken läuft). So verbringen wir gut fünf Stunden, um verschiedene Kletterrouten zu bezwingen. Der „Pausenhit“ für die Jungs sind die vielen Smaragd-Eidechsen, die sich in den warmen Felsen sonnen.
Am Abend Bibelarbeit: „In Ruhe mit Gott rechnen“.

Montag, 26.7.

Nach dem gewohnten Morgenstart, Bibelarbeit 3: „In Ruhe seinen Weg finden“. Indes fließt die Mulde wieder in ihrem normalen Bett. Darum starten wir nach dem Mittag ab Wechselburg zur Kanutour über Rochlitz bis nach Lastau. Am Abend: Fotosafarie in Wechselburg.

Dienstag, 27.7.

Morgengebet, danach Kanutour: Lunzenau - Wechselburg (mit dem Boot durch den gigantischen Göhrener Viadukt). Am Nachmittag machen wir uns auf zum „Weg des Roten Porphyr“:
1. Werksbesichtigung.
2. Erlebnisweg, (dazwischen Gewitterguss).
3. Treppenlauf auf den Aussichtsturm des Rochlitzer Berges.
4. Quiz.
Abend: Bibelarbeit: „In Ruhe groß werden“, anschließend noch Spielrunde „Olle Knolle“ – geschafft geht Mann ins Bett bzw. in die Klosterkneipe.

Mittwoch 28.7.

Morgengebet, Bibelarbeit: „Einfach leben“ (mit kleinem Rüstzeit-Rückblick), Zimmer räumen. Nach dem Mittag gibt es noch einmal Kultur: Sonderführung durch das Schloss Rochlitz. 15 Uhr allgemeines Händeschütteln und Verabschieden auf dem Parkplatz. Der Reisesegen begleitet uns auf den Nach-Hause-Wegen.

Nachtrag:

Fast täglich Uni-Hockey und Tischtennis gespielt, gute und lange Gespräche unter Männern in der Klosterkneipe geführt...
2011 wieder, aber auch anders...

 


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