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In der Bildungs- und
Begegnungsstätte auf dem Windmühlberg
fühlten wir fünf teilnehmenden Familien uns von Anfang an
wohl. Wir genossen die gemütliche Einrichtung des Hauses, die
liebevolle Umsorgung durch die Hausleitung, das gute Essen, den tollen
Ausblick in die Lausitzer Berge und die nahe Drachensteigwiese.
Inhaltlich beschäftigten wir uns in diesen Tagen mit Noah und
seiner Familie. Wir begleiteten ihn dabei, wie er von Gott den Auftrag
erhielt eine Arche zu bauen, wie er diese Aufgabe umsetzte, die Zeit
der Flut und die Zeit der Rettung erlebte. Und besonders die
"Großen" staunten, wie viele neue Aspekte es in dieser Geschichte
noch zu entdecken gab und welche Aussagekraft sie für unseren
Alltag haben. Wir wurden ermutigt dadurch, dass Gott Noah und die
Seinen rettete, weil er gottgefällig lebte. Wir erkannten, dass
Gott Noah lange schwere Zeiten durchstehen ließ - wie auch wir
sie mitunter erleben. Wir sahen, wie Noah sein neues Leben begann: mit
einer Feier Gott zur Ehre. Und wir lasen, wie sehr Gott die Menschen -
trotz aller Unzulänglichkeiten - liebt, so sehr, dass er
einen Bund mit ihnen schloss, der auch heute durch Jesus Christus
für uns gilt.
Durch
gemeinsames Spielen und Singen mit unseren Kindern und durch ein
eigenes Kinderprogramm konnten auch unsere Kleinen und die Teenys mit
Noah und seiner Familie auf die Reise gehen und viel davon
erspüren, wie groß Gottes Liebe ist.
Eine kleine Arche konnte jede Familie auf der Rüstzeit bauen und
zur Erinnerung mit nach Hause nehmen. Besonders spannend war auch der
Kinoabend, an dem wir im Film „Evan allmächtig“ etwas
davon erahnen konnten, wie es uns wohl ergehen würde, wenn wir
heute Noahs Auftrag erhielten.
Schönstes Herbstwetter, Ausflüge nach Oybin, zu den
Nonnenfelsen und zur Sommerrodelbahn nach Oberoderwitz sowie die
Besichtigung einer Bockwindmühle und diverser
Modelleisenbahnausstellungen rundeten die Tage ab.
Schön war auch, dass wir einen Geburtstag in großer Runde
mit Kaffee, Kuchen, Musik und Spaß feiern konnten, die
Nachtwanderung in den nahen Wald und die
Erwachsenengesprächsrunden, wenn die Kleinen im Bett waren.
Viel zu schnell sind die Rüstzeittage vergangen. Wir sind Gott von
Herzen dankbar, dass er uns so reich beschenkt hat in dieser Zeit,
durch Begegnung mit ihm und untereinander.
Katrin
Rennhack

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