Männerarbeit der Ev.-Luth.
Landeskirche Sachsens
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... mit diesen Worten eines Liedes von Manfred Siebald sind 14 Ehepaare nach dem 
Ehe-Wochenende vom 14. - 16. November 2008 
wieder nach Hause gefahren. 
Sie hatten ja auch viel Gutes gehört, erlebt, miteinander bedacht und besprochen.  

 

Zum dritten Mal sind wir erstaunt und erfreut über unsere Beobachtungen: Da kommen junge Paare und erfahrene Ehehasen - gestresst aus dem beruflichen Alltag und manchmal mit der schleichenden Wahrnehmung einer festgefahrenen Beziehung - und dann kehren sie nach zwei Tagen wieder zurück in ihren Familienalltag, mit der Erfahrung, dass mancher Beziehungsknoten sich doch wieder lösen lässt und Routine im Alltag wieder zu einer lebendigen Spannung werden kann.

„Unterschiede würzen die Partnerschaft“, „Mein Typ ist gefragt“, „Wer sich liebt, der streitet“ und „Miteinander reden will gelernt sein“ waren die Themen für dieses Wochenende.

Nach den Referaten gab es manche harten Nüsse zu knacken: Impulsfragen für die Paare, die erste Zeit für sich selbst zu beantworten und dann im Gespräch mit dem Partner. (Ich habe bemerkt, wie sich auch jemand davor gedrückt hat.) Es ist ja auch wirklich schwer, über alte eingeschliffene Muster und Gewohnheiten nachzudenken und dann miteinander zu reden. Manchmal muss das erst wieder erlernt werden.

Mit eindrucksvollen Vergleichen zeigten uns Ingrid und Frieder Schirrmeister aus Ludwigslust, was für uns Paare wichtig ist: Das Bild von der geöffneten und verschlossen Zapfe konnten wir nicht vergessen. Eine geschlossen Zapfe ist fest und hart und behält ihr Frucht für sich. Eine geöffnete Zapfe hingegen ist viel verletzbarer, aber sie gibt ihre Frucht weiter, damit etwas Neues entstehen kann. 
Oder das Bild von einer afrikanischen Kette: Eine Kette aus einem Stück Holz geschnitzt. An der einen Seite die Abbildung eine Frau, auf der anderen die Abbildung eines Mannes. Frau und Mann gehören zusammen - verschieden oder gerade deshalb ein Ganzes?
„Die Hochzeit ist noch nicht das Schlimmste“… Mit Witz und Charme - so richtig aus dem Leben gegriffen – wurde mit dem festlichen, fröhlichen Abend das Wochenende versüßt. Manchmal hat auch Lorio Pate gestanden!
Mit Zuversicht und Mut zu neuen Schritten konnten die Paare nach dem Gottesdienst, der Gesprächszeit mit Segnungsteil versöhnt und neu in den Ehealltag starten.

„Gut, dass wir einander haben“ – Nicht nur ein Liedvers, sondern ein Dankbarwerden für den Partner an unserer Seite und die Erkenntnis, dass sich eine gute Ehebeziehung nicht von selbst einstellt.

Nachdem wir spüren, wie wichtig diese Tage für die Paare sind, wollen wir für dieses Jahr auch wieder ein Wochenende für Ehepaare anbieten:  13. – 15. 11. 2009 in Schmiedeberg / Osterzgebirge (im Jahresprogramm als Teil 2 ausgeschrieben). Es setzt nicht voraus, dass man bereits ein Wochenende besucht hat. Aber es ist für alle bereits teilgenommenen Paare der Hinweis, dass das WE mit neuem Inhalt gefüllt ist.

Marlies und Karsten Schriever
Mitarbeiter bei der Ehearbeit „family-live-mission Deutschland e.V.“


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