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„Männerarbeit ist besonders auch Arbeit mit den Frauen, also mit unseren Ehepartnern.“ Diese Erleuchtung kam der Leitung der MÄNNERARBEIT für das Jahr 2006. Der ‚Berichterstatter’ hat dies auch bei den vormals absolvierten Veranstaltungen als ein Manko empfunden, dass bei den „Männertreffs“ Partnerprobleme zwar mit im Mittelpunkt standen, aber ohne die Bezugsgruppe diskutiert wurden. Nun konnten wir 2007 erleben, wie „fruchtbar“ eine gemeinsame Freizeit sein kann. Vom 16. bis 18. November trafen sich 13 Ehepaare aus fast allen Regionen Sachsens in der Pension „Altes Gut“ in Großrückerswalde. Trotz großer Altersspanne der Teilnehmenden (ca. 40 Jahre) eine gute Gemeinschaft mit offensichtlich gleichen offenen Fragen und Zielen und gleicher Basis. Die Fäden hatten Marlies und Karsten Schriever in der Hand, sie wurden von dem mit großer Erfahrung ans Werk gehenden Ehepaar Ingrid und Frieder Schirrmeister unterstützt. Das Ambiente im „Alten Gut“ trug nicht unerheblich zum Wohlfühlen und Gelingen an diesem Wochenende bei. Wegen unerwartet zahlreicher Anmeldungen mussten einige Ehepaare als „Außenschläfer“ in benachbarte Pensionen. Am Freitag in der
Vorstellungsrunde ließen wir unseren Ehe-Baum wachsen, „ritzten“
unsere Namen in den Stamm und ließen die Früchte reifen. Die folgenden
Tage begannen mit Morgenandacht und Gebet zum Start mit Gott, Aufmuntern Ein Höhepunkt besonderer Art war der kreative festliche Samstagabend. Nach einem kulinarischen Genuss, zubereitet von der hauseigenen Köchin, wurden breit gefächerte kulturelle Beiträge von allen Teilnehmern geboten. Puppenspiel, Sketche, Quiz und ein eigens für uns geschriebenes Chorlied brachten locker, aber nicht weniger einprägsam, unsere Ehe-Fragen zum Ausdruck. Die Ehekonflikte und
Möglichkeiten ihrer Bewältigung waren das Thema des Sonntagvormittags.
Es schloss sich eine Knie-an-Knie- und Auge-in-Auge-Runde der
Teilnehmerpaare an, und Der Leitung, aber auch allen Teilnehmern ist herzlich zu danken für dieses gehaltvolle Wochenende in einer Atmosphäre zum Wohlfühlen und Segen zu wünschen für die Fortführung der Arbeit und bei der Umsetzung des Vermittelten.
Sephie und Reiner Hofmann
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