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DER
SONNTAG (Nr. 39) am 30. September 07; MANN GLAUBT Tag der Männer: Die sächsische Männerarbeit lud zum Austausch nach Flöha Am vergangenen Sonnabend kamen rund 450 Männer nach Flöha, um nach dem Glauben in ihrem Leben zu fragen. von
Stefan Seidel In den Gemeinden
seien es oft nur die Frauen, die das Bild prägten, stellte Wolfgang
Denecke aus Niederlungwitz fest. Für ihn ist es wichtig, einmal Männergemeinschaft
zu erleben. »Die zwölf Jünger waren doch auch nur Männer«, meinte er.
»Unser Anliegen ist es, dass Männer miteinander reden«, sagte
Lieberwirth. Deshalb gab es am Vormittag 21 Seminare zur Auswahl, in denen
sich kleine Gruppen trafen. In seinem Seminar ging es um die Glaubwürdigkeit
der Männer. Diese beziehe sich nicht nur auf das christliche Zeugnis. »Glaubwürdig
muss der ganze Kerl sein«, betonte Lieberwirth. Selbstbesinnung und Meditation seien erlernbar, so Pribul.
Dazu gehöre ein bewusster Umgang mit den Gedanken. Viele schlechte
Gedanken hielten uns
oft von einer Einkehr ab. Er rät dazu, die
schlechten Gedanken zuzulassen, aufzuschreiben und wegzulegen. So könnten
sie weiterziehen und man werde bereit für die Stille. »Dieses innere
Leerwerden ist nötig, damit Gott reden kann«, erklärte Pribul.
Der
13-jährige Erik Seidel aus Königswalde war mit seinem Vater nach Flöha
gekommen. Er drehte am Vormittag mit Gleichaltrigen einen Film über den
Glauben in Flöha. »Es ist schön, dass wir als Christen hier zusammen
sind«, sagte Erik. Zwischendurch spielte eine christliche Band »Befiehl du deine Wege« als Rockversion – Männer dürfen auch mal hart sein. Auch Landesbischof Jochen Bohl war in Flöha. In seiner Ansprache problematisierte er das Verschwinden der Väter aus den Familien und Beziehungen. Dadurch fehlten wichtige Bezugspersonen für die Söhne. Christen dagegen seien verantwortlich und verlässlich. »Wir bekennen, dass die Ehe eine gute Gabe Gottes ist, die unser Leben trägt.« »Danke!«, schrieb Steffen Klotz aus Schellenberg am Ende an die Tafel, an der die Teilnehmer ihre Eindrücke hinterlassen konnten. Er hatte einen früheren Jugendwart wiedergetroffen. »Da kommt das, was ganz tief unten liegt, wieder hoch, etwas ganz Positives.« Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion DER SONNTAG
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