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Es begann mit einem Flyer und der kurzen Information „Da ist noch was frei“.
Nach einer kurzen Zeit der Überlegung stand für uns fest, dass wir dabei sind.
Am Samstagnachmittag reisten wir bei der Ev. Jugendbildungsstätte von Mecklenburg-Vorpommern im Pfarrhaus Damm in der Nähe von Parchim an.
Wir wurden von einem römischen Legionär freundlich empfangen und machten uns am Abend bereits mit viel Spaß bekannt. Schon am Vorstellungsabend stellte sich heraus, ob wir für das Leben gestärkt waren. Mit jeweils einer Hand musste je ein Vat&Sohn-Team, einen Knopf an nähen, Schuhe putzen, Einen Film in den Foto einlegen … Eine echte Hausforderung bei der Söhne und Väter schnell zueinander fanden.
Karsten Schriever und Jörg Dießler sorgten in der gesamten Zeit für Kurzweil!
Bei den Bibelarbeiten am Vormittag brachten sie uns „Die Waffenrüstung Gottes“ (Epheser 6,10-18) nahe. Wir hörten viel über das Rüstzeug Gottes wie Gerechtigkeit, Wahrheit, Gebet, Glauben, Heil und Geist Gottes und sprachen darüber, was das nun für uns heute bedeutet und wie bei unserem Handeln deutlich wird. Ebenso erlebten wir Zeit der Stille. Die Söhne und auch wir Väter konnten am Wort Gottes auftanken und uns stärken im Glauben an unseren Herrn. Bis in den späten Abend saßen wir in gemütlicher Runde und hatten gute Gespräche zum Thema.

Wie der Untertitel der Rüstzeit schon anzeigt, haben wir natürlich auch zu Wasser und zu Land die Gegend erkundet. Mit den Kanus bereisten wir die Elde in beide Richtungen und mit dem Drahtesel drehten wir einige Runden. Ein Höhepunkt dabei war der Besuch eines historischen Bauerngutes. Dort hörten und sahen
wir, wie karg die Menschen vor einigen Generationen lebten. Die Jungens haben dabei die Vorzüge unseres modernen Lebens schnell erkannt... Viel Spaß hat uns dabei das gemeinsame Brotbacken im Steinbackofen bereitet.
Unsere Herberge, das Pfarrhaus Damm hat uns alle sehr gefallen. Die ruhige Lage direkt an der Elde, das schöne Haus und die freundlichen Mitarbeiter haben keine Wünsche offen gelassen. Selbst im Pool am Haus war schon vor dem Frühstück Bewegung möglich.
Miteinander haben wir uns gut verstanden, konnten viel gemeinsam über die Dinge des Lebens austauschen.
Wir können nur wünschen, dass viele kleine und große Männer die kommenden Angebote der Evangelischen Männerarbeit Sachsen wahrnehmen und sich eine Pause im Alltag zum stärken gönnen.
Steffen und Otmar Schönherr
Wolkenstein
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