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alles hat ein Ende - auch
der Glaube. Fragt sich nur, welcher? Also woran glaubt [ein] man[n]? Die
Antworten können so verschieden ausfallen wie Männer es sind. Einer
glaubt an seine Kraft, ein anderer an die Unwiderstehlichkeit seiner
Ausstrahlung. Mancher glaubt an das Wachstum der Wirtschaft, der
nächste an die Heilkunst der Ärzte. Wer glaubt [noch?] an sich selbst,
und wie viele glauben gar nichts mehr? Glauben ist - im wahrsten Sinne
des Wortes - Vertrauenssache. Nur: worauf ist Verlass? Die
Lebenserfahrung lehrt, dass der Glaube abhanden kommen, Vertrauen
enttäuscht werden kann. Das ist besonders schmerzhaft in Beziehungen.
Jesus weiß das. Offensichtlich kann einem selbst das so wichtige
Grund-Vertrauen des Lebens ausgehen. „Ich glaube überhaupt nichts
mehr.“ - so lautet das hoffnungslose Bekenntnis vieler Zeitgenossen.
Dagegen sind auch glaubensstarke Typen nicht immun. Wer kennt nicht die
unterschiedlichsten Zweifel in seinem Leben? Wohl dem, der einen kennt,
der ihm da zur Seite steht, den letzten Funken Vertrauen nicht einfach
ausbläst, sondern neu entzündet. Dann kann schon in einer [ver-]zweifelnd
klingenden Frage neue Hoffnung, neuer Glaube zum Ausdruck kommen.
So jedenfalls war es bei Petrus, als er sein denkwürdiges
Mitarbeitergespräch mit Jesus erlebt. Anlass dafür waren
Rangstreitigkeiten zwischen den verschiedenen Männer-Freunden Jesu. Und
genau da setzt JESUS an mit seinem Zuspruch: was noch nicht mal richtig
begonnen hat soll auf jeden Fall Bestand haben - Dein Glaube! Nicht
irgendeiner - ER GLAUBT AN DICH! Mann, das ist die richtige
Vertrauensbasis! Das baut auf. Und deswegen steckt in der Frage des
Jahresthemas der Männerarbeit
„HERR,
wohin sollen wir gehn?“ - Was Männern Sinn gibt
schon die Richtung für
die Antwort drin. Eben dieser Petrus formuliert sie auch als Frage, aber
es ist zugleich [s]ein Bekenntnis. Und wie lautet Deins?
Es ist ganz im Sinne der MÄNNERARBEIT, wenn sowohl diese Botschaft als
auch dieses Programm anderen, vor allem jüngeren Männern - wo auch
immer - weitergegeben wird!
Im Namen aller Mitarbeiter der MÄNNERARBEIT wünsche ich allen Gottes
Segen für 2005. Gott befohlen und herzliche Grüße
Euer
Thomas Lieberwirth
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