Männerarbeit der Ev.-Luth.
Landeskirche Sachsens
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Himmelfahrt 2005 / Vater-Sohn-Tag

 

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Festhalten, was fest hält

Männerarbeit gestaltet Vater & Sohn-Tag am 5. Mai 2005 – Himmelfahrt

 

Dass Himmelfahrt, der „Tag des HERRN“ in einer unchristlichen Umwelt zum trivialen „Männertag“ abgestiegen ist kann man(n) beklagen. Wenn dieses Datum aber zum Vatertag wird, vielmehr noch zum Vater & Sohn-Tag, dann ist das bestimmt dem Tag des HERRN angemessen.

20 Väter und 24 Jungen konnten jedenfalls etwas erleben zwischen Himmel und Erde. „Zielstrebig leben“ hieß das Stichwort für den Tag. Wo soll es hingehen, heute und an jedem Tag meines Lebens? Wonach jagen wir im Leben, was haben wir im Visier? Das Beispiel des 4jährigen Henry ,später Profiboxer mit bewegter Laufbahn, war der rote Faden, der die Spielelemente des Programms den ganzen Tag miteinander verband. Was sind die Lebens-Ziele der jungen und zukünftigen Männer? Was haben die Väter auf diese Frage zu antworten? Welche Ziele sind für Väter wichtig? Worauf ist zu vertrauen, woran festzuhalten, wenn Mann ankommen will?
Mit einer sehr bodenständigen Spielrunde im „Glashaus“ (!) des CVJM Strobelmühle e. V. Pockau begann das aktive Treiben: "Indoor-Fussball" und "Cola-Kästen-Quer-Stapeln" waren zwei der fröhlichen Herausforderungen, währenddessen das Regenwetter langsam nachließ. Dann ging’s buchstäblich aufwärts: die einen bei einer Orientierungstour nach Bibelversen in die Berglandschaft; die anderen kletternd und mit Seilen gehalten von starken Männerhänden im Hochseilgarten. Klar wurde gewechselt, damit keiner etwas verpasste. Bei der Tour im Gelände galt es natürlichen Hindernisse zu überwinden. Auf dem Seil über den Bach zu gelangen, war schon spektakulär. Gefragt waren aber auch intelligente Lösungen in der Gruppe:
Wie z. B. sollen alle Teilnehmer über einen (vorgestellten) Elektrozaun gelangen, der nicht einfach zu überschreiten ist? Was wird aus dem Letzten? Und: wo ist endlich der Schatz zu entdecken? Wer findet die entsprechenden Orientierungsworte in der Bibel am schnellsten und deutet sie am klarsten in der Landschaft ? Da war schon mal der elfjährige Gideon den erwachsenen Männern ziemlich voraus. Und wozu Jungen fähig sind, zeigte Philipp, 13 Jahre alt. Dessen Vater ist gehbehindert. Philipp nahm ihn kurzerhand am Arm und half ihm so die Tour komplett durchzustehen!

Buchstäblich abgehoben waren die Kletterer im Hochseilgarten Erzgebirge, der ebenfalls im Gelände der Strobelmühle gehört. Und wer dachte, die kleineren Jungs haben vielleicht Schwierigkeiten bei den größeren Kletterherausforderungen, der irrte sich gewaltig. Nun war erst richtig die Lust auf eine mehrstündige Hochseiltour zu einem späteren Zeitpunkt geweckt. Wer Kraft investiert, braucht neue Energie. Die Männer von des idyllisch gelegenen CVJM-Freizeithauses hatten nicht nur das Programm bestens vorbereitet, das Essen kam ebenfalls nicht zu kurz - und hatte seinen Höhepunkt mit einer Grillrunde am abendlichen Lagerfeuer. Die Runde aus fröhlichen und augenscheinlich glücklichen jungen und älteren Männern beschloss diesen Tag des HERRN angemessen singend und betend. Die Heimreise trat jeder buchstäblich an Aber für die Jungen war es wohl etwas besonderes, als die Väter ihre Hand auf sie legten. So kann Mann getrost in den Alltag hineingehen, weil so jeder Tag einer mit dem HERRN ist.

Himmelfahrt 2005 / Vater-Sohn-Tag

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