Wieder
einmal war es soweit: Urlaub für ein paar Tage!
Und
noch dazu die ersten Schulferien für unseren Manuel. Da wir vor zwei
Jahren schon einmal geschnuppert hatten, wollten wir auch diesmal in der
schönen Lausitz dabei sein. Anreise am Freitag Abend: Autobahnkolonne bis
Bautzen, dann schon die landschaftlich reizvolle Gegend mit den hübschen
Umgebindehäusern und dem Blick auf das Zittauer Gebirge. Trotz Umleitung
war das Ziel im Grenzort schnell wiedergefunden. Zum gemeinsamen
Abendessen waren auch alle anderen Teilnehmer eingetroffen. Eine bunte
Mischung aus ganz Sachsen: Familien mit Kindern aller Altersklassen, vom Säugling
bis zu Teenies war alles vertreten.
Schön, diese Vielfalt zu erleben, wichtig auch für die Kinder, zu sehen,
in anderen Familien wird auch gebetet und Jesus nachgefolgt. Während die
Familien je nach Kinderzahl ein oder zwei Zimmer zur Verfügung hatten,
waren die Teenies nach Wunsch in eigenen Zimmern untergebracht und somit
nicht der ständigen Kontrolle der Eltern ausgesetzt…
Das Thema der Rüstzeit war wahrscheinlich der
Fußballweltmeisterschaft
entnommen, zwar hieß es nicht „Zu Gast bei Freunden“, aber wir haben
verschiedene biblische Geschichten bedacht, in denen Jesus ‚ zu Gast’
war. So zum Beispiel beim Zöllner Zachäus. Aber auch wir selbst durften
zu Gast sein. So wurde der gemeinsam vorbereitete Gottesdienst als
Festmahl gestaltet. Überhaupt wurden in die Verkündigung immer wieder
gestalterische Elemente einbezogen, so dass auch unsere Jüngsten erfassen
konnten, worum es geht. Nach Einführung und Anspiel wurde das Plenum
aufgelöst und altersgerecht weitergearbeitet. Die Erwachsenen kamen mit
Impulsfragen ins Gespräch, die Teenager bildeten eine Gruppe und die jüngeren
Kinder wurden von einer jungen Mutti betreut, der an dieser Stelle noch
einmal unser Dank gilt.
Die
Nachmittage waren der Freizeitgestaltung vorbehalten. So konnten wir eine
funktionstüchtige Bockwindmühle besichtigen, den Oybin besteigen oder
das Schmetterlingshaus in Johnsdorf bewundern. Bei der Programmgestaltung
war festzustellen, dass der Tatsache, dass die Kinder die Mehrheit
bildeten, Rechnung getragen wurde. So kamen diesmal selbst die abendlichen
Gesprächsrunden etwas kurz, da der Abend z.T. noch mit den Kindern
gestaltet wurde („Familienfilm“) und manches
Elternteil danach selbst „bettreif“ war. Insgesamt waren es
sehr schöne Tage für die ganze Familie. Dazu beigetragen haben neben dem
Ehepaar Marlies und Karsten Schriever auch die tollen Bedingungen und die
gute Atmosphäre in der Bildungsstätte Windmühle Seifhennersdorf.
Michael Horn
|