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Kein Abseits für Väter und Söhne Fußball-WM-Camp der Männerarbeit in der Landessportschule Werdau „Ich habe niemals gebetet, um zu gewinnen oder ein Tor zu machen. An erster Stelle wollte ich frei von Verletzungen bleiben. Und dann habe ich Gott gebeten, dass das Spiel nicht 0 : 0 endet.“ Pelé im Rückblick auf seine große Karriere (aus Freie Presse vom 17.6.06)
Das hindert die Teilnehmer nicht, für den Sieg im Fußball-Turnier am Samstag alles zu geben. Da kombinierten Jungen und Väter manch sehenswerte Spielzüge. Kein Spiel endete unentschieden - und auch neunjährige Kicker waren neben „Männern in den besten Jahren“ als Stürmer erfolgreich. Sogar die Sonne hatte großen Spaß und strahlte vom Himmel! Das anschließende (Entspannungs-)Bad im Pool der Landessportschule sorgte für die nötige Abkühlung, bevor sich die Gemüter beim TV-Ereignis Deutschland - Schweden in kürzester Zeit vor dem Fernseh-Großbild dank einer erfolgreichen Nationalmannschaft vor Freude erneut erhitzten.
Unter dem Slogan „kein Abseits“ begann der Sonntag mit einem Fußball-Gottesdienst. Ein junger Ballartist erklärte druckreif in einem Satz diese populäre, aber nicht ganz einfache Spielregel. Und ein Vater erzählte dann von seiner Abseits-Erfahrung als arbeitsloser Familienvater, wie er tagsüber die Öffentlichkeit mied. Es ist schlimm - wenn man(n) dort steht, wo nichts mehr zählt, wenn „abgepfiffen“ wird. Man(n) ist plötzlich mittendrin „draußen“. Wer bringt einen dann wieder ins Spiel?
Genau das galt auch für
alle bei den beiden Abschlussspielen: Zunächst elf Söhne gegen acht
Väter - nach dem 1:0 war der Ehrgeiz der „Alten“ geweckt. Am Ende
stand es 1:3. Beim End-Spiel gemischter Mannschaften mussten ein paar
Jungs aufgemuntert, sogar ein bisschen getröstet werden.
* Film „Bando und der goldene Fußball“
Thomas Lieberwirth |
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